Am 1.11.2022 hat unsere letzte Tour für die Saison 2022 stattgefunden. Im Winter arbeite ich an einem Tourplan für 2023 und stelle ihn dann ehebaldigst hier online!

Private Touren und Betriebsausflüge sind (fast) jederzeit möglich!

 

Im Herbst ist eine Kanu-Tour auf der March vor allem ein optisches Schauspiel. Die bunten Blätterfarben und das ruhige Wasser der March bieten die optimale Kulisse, um den Saisonabschluss würdig zu begehen! Wir starten zu Mittag, um die wärmste Tageszeit mitzunehmen und fahren entlang des WWF-Auenreservates Marchegg, 

Wir starten von Angern, oberhalb der Grenzfähre. Auf den ersten Kilometern können wir uns an das Kanufahren gewöhnen, ab Zwerndorf beginnt dann das Naturreservat, das uns auch zu dieser Jahreszeit einige interessante Vogelsichtungen bescheren kann. Je nach Situation können wir auch einen kurzen Landausflug zu einer ehemaligen Marchschlinge einbauen, die uns einen Eindruck vom Auwald gibt. Es wird immer wieder Pausen geben, wo ich euch über den Fluss, die Au, ihre Bewohner und allerhand interessante Naturschutzprojekte erzählen werde, und wo ihr auch die selbst mitgebrachte Jause essen könnt.

Boote_auf_der_March_300b.jpgBei dieser Strecke handelt es sich um das kürzestmögliche March-Teilstück, das man mit dem Kanu befahren kann. Es bietet einen guten Einblick in die Reize der Marchauen, man braucht aber nicht einen ganzen Tag dafür veranschlagen.

 

Wir treffen uns um 13:30h am Zielpunkt in Angern, wo wir die Autos abstellen bzw. vom Bahnhof zum Treffpunkt hinübergehen. Anschließend fahren wir mit Kleinbussen und Taxis zum Startpunkt in Dürnkrut, wo wir nach einer kurzen Einführung und Einschulung ins Paddeln loslegen. Die herbstliche Vogelwelt ist nicht so üppig wie die sommerliche, aber es gibt durchaus Chancen auf interessante Vogelsichtungen auf der Strecke. Die Pause werden wir bei einem Hufeisenteich bei Stillfried machen, wo wir auch einen kurzen Einblick in die Aulandschaft der Marchauen bekommen können. Nach etwa dreieinhalb Stunden sollten wir dann in Angern sein. Für einen krönenden Abschluss beim Heurigen sind Tische reserviert (Konsumation nicht inbegriffen).

Im Süden von Wien, gerade einmal 45 Minuten vom Stadtzentrum entfernt, bildet die Leitha die Grenze zwischen Niederösterreich und dem Burgenland. Und dort, zwischen Wimpassing und Seibersdorf, bietet sie sich hervorragend zum Paddeln an. Es handelt sich mit cirka 2,5 Stunden Dauer um die kürzeste Tour in meinem Angebot. Die Ufer sind interessant bewachsen und immer wieder sind Schotterbänke und kleine Inseln im Fluss, die das Paddeln abwechslungsreich halten und nette Anblicke fürs Auge bieten. Das Naturschutzgebiet Leithaauen ist nicht weit weg, und es gibt einige seltenere Tier- und Pflanzenarten zu entdecken.
 
Die Strömung ist eher zügig, dafür ist das Wasser meist nicht tief, sodass man bei etwaigen Zwischenfällen oft Grund hat bzw. unkompliziert ans Ufer kommt. Somit ist die Strecke auch für Anfänger gut geeignet.
Unweit von Bratislava, jedoch bereits auf ungarischem Staatsgebiet, zweigt ein Nebenarm der Donau ab, der weit durch das ungarische Hinterland mäandriert, vorbei an der Stadt Mosomagyarovar. Daher hat er auch den Namen "Mosoni Duna", also "Moson-Donau", erhalten. Wir paddeln hier also auf Donauwasser, die Strömungsgeschwindigkeit ist allerdings durch die Schleuse beim Einlauf reduziert, sodass es trotzdem relativ gemütlich dahingeht. Die Ufer zieren immer wieder schön anzusehende Schwemmholzhaufen, teilweise überraschend naturbelassene, bewaldete Ufersäume und Schilfröhrichte. Inseln und Halbinseln machen das ganze abwechslungsreich. Am überwiegenden Teil der Strecke herrscht eine gute Strömung, die letzten Stromkilometer gleichen dann eher einem länglichen See als einem Fluss. Da ist dann der pannonische Einschlag der Gegend zu spüren.
 
Die Tour ist recht einfach zu fahren, aber man sollte schon von den Bäumen, die immer wieder im Wasser liegen, fernbleiben mit dem Boot. Daher sind hier vor allem fortgeschrittene Kanufahrer angesprochen, ambitionierte Anfänger sind jedoch auch willkommen.

Das Schöne an diesem Teil der Thaya ist, dass man ihr hier im Grenzbereich viele Schlingen gelassen hat, das Ufer ist auch nur zu einem Viertel mit Steinen befestigt. Das heißt, der Fluss gräbt sich noch immer in das Ufer, trägt das Erdreich ab und legt es  anderswo wieder an. Immer wieder werden dadurch Wurzeln ausgeschwemmt, die zugehörigen Bäume werden entwurzelt und landen im Wasser. Eine vielfältige Flusslandschaft entsteht so! Voriges Jahr wurden sogar ein paar ehemalige Mäanderschlingen wieder an den Fluss angeschlossen.