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In der Nähe von Bratislava, gleich hinter der slowakisch-ungarischen Grenze fließt die Mosoni-Donau, ein Nebenarm der Donau, durchs ungarische Hinterland. Der Zufluss des Donauwassers wird durch ein Wehr geregelt, daher ist der Strömung nicht so stark wie auf der Donau. Der Fluss schlängelt sich in weiten Mäandern dahin, immer wieder wechseln sich Schilfröhricht, Uferwälder und Schwemmholzinseln ab, und wunderschöner, überraschend naturbelassener Flusslauf zeigt seine Schönheiten. Durch die nahen Donauauen an der slowakisch-ungarischen Grenze können wir dort auch Vögel sehen, die man sonst eher nicht vermuten würde, wie zum beispiel seltenere Reiherarten.

"Silberreiher und Schilfröhricht"

Rajka Halaszi 300b

Mosoni-Donau - von Rajka (H) bis Halászi (H)
Eine sehr schöne Strecke, die ihre pittoresken Reize - Schwemmholz, Inseln, Schilfröhrichte - auf eine unaufgeregte Art ausspielt. Der Flusslauf mutet meist sehr natürlich an. Immer wieder entdeckt man Flecken am Ufer, deren Anblick einen entzückt. Den größten Teil der Strecke hilft die Strömung fleißig mit, das Boot vorwärts zu bringen, die letzten Kilometer hat man dann eher das Gefühl, durch einen länglichen See zu paddeln, hier spürt man von der Landschaft her den pannonischen Einfluss.

Schwierigkeit: 3 - Strömung etwas stärker, Wasser tief, und zeitweise Hindernisse zu umfahren, daher Paddelerfahrung notwendig
Dauer: Reine Fahrzeit ca. 5 Stunden, mit Pausen und Führung ca. 5,5 bis 6 Stunden
Anfahrt von Wien: ca. 1:00h
Preis: Siehe Preisübersicht!

 

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