Ich tüftle gerade an noch zumindest einem Termin für eine öffentlich ausgeschriebene Herbst-Kanu-Tour. Vielleicht wird es eine Wiederholung der wegen Regen leider ausgefallenen Tour am 26. September von Marchegg nach Markthof. Mal sehen.

Genauere Informationen demnächst hier!


Anfragen für Private Touren und Betriebsausflüge nehme ich jederzeit gerne entgegen!

 

Diese Tour hätte ich eigentlich am 25. Juli fahren wollen, damals hat aber eine unangekündigte Schleusenöffnung in Znaim einen ungewöhnlich hohen und damit recht anspruchsvollen Wasserstand bewirkt und eine Absage nötig gemacht. Jetzt holen wir sie nach!
 
Im Norden von Niederösterreich verlässt die Thaya nach dem Nationalpark Thayatal die Staatsgrenze in Richtung Tschechien. Nach dem Staudamm in Znojmo durchfließt sie zunächst die Vororte und Ausläufer von Znojmo, eine schöne Kulturlandschaft aus Gartenhäuschen und kleinen Gehöften, die dann langsam in eine immer mehr von der Natur bestimmte Landschaft übergehen, bis wir in der zweiten Hälfte eine wunderschöne Aulandschaft durchfahren, die teilweise auch an Granitwänden und Naturschutzgebieten vorbei verläuft. Wir starten in Znojmo (CZ) und fahren bis Krhovice (CZ).
Diese Tour ist etwas Wunderbares für den Sommer, denn es gibt ein paar Schotterbänke, an denen sich sehr schön picknicken lässt und wo man auch den einen oder anderen Sprung in den Fluss machen kann. 
 
Das Schöne an diesem Teil der Thaya ist außerdem, dass man ihr hier im Grenzbereich viele Schlingen gelassen, das Ufer ist auch nur zu einem Viertel mit Steinen befestigt. Das heißt, der Fluss gräbt sich noch immer in das Ufer, trägt das Erdreich ab und legt es  anderswo wieder an. Immer wieder werden dadurch Wurzeln ausgeschwemmt, die zugehörigen Bäume werden entwurzelt und landen im Wasser. Eine vielfältige Flusslandschaft entsteht so! Voriges Jahr wurden sogar ein paar ehemalige Mäanderschlingen wieder an den Fluss angehängt.

Nachdem die Grenzen jetzt wieder offen sind, möchte ich mit euch gleich meine Lieblingsstrecke auf der Thaya befahren. 
 
Im Norden von Niederösterreich verlässt die Thaya nach dem Nationalpark Thayatal die Staatsgrenze in Richtung Tschechien, um nach Znojmo durch ein wunderschön naturbelassenes Flussbett zu fließen. Es ist schmäler und dynamischer als jenes der Thaya-Grenzstrecke im Osten zwischen Bernhardsthal und Hohenau und deshalb schöner und interessanter zu fahren. In Summe handelt es sich für mitteleuropäische Verhältnisse um ein Juwel an bootstauglichen Flüssen. Und wenn es heiß ist, lädt der Fluss auch wunderbar zum Schwimmen ein.

Bei der ersten heurigen Kanu-Tour möchte ich euch an ein besonders reizvolles Stück der March führen, das vor allem wegen des Naturreservates Marchegg  und der auf slowakischer Seite liegenden Überschwemmungswiesen interessant ist. Damit kann ich euch auf dieser Tour mit genau den wesentlichen Qualitäten der March-Thaya-Auen in Berührung bringen, denn Auenwildnis und weitläufige Feuchtwiesen gibt es kaum mehr irgendwo bei uns in dieser Fülle.

Wir starten von Angern, oberhalb der Grenzfähre. Auf den ersten Kilometern können wir uns an das Kanufahren gewöhnen, ab Zwerndorf beginnt dann das Naturreservat, das uns - wenn wir nicht allzu laut sind - einige Vogelsichtungen bescheren sollte. Nicht nur die allseits bekannten Weißstörche werden wir sehen, auch Milane oder Seeadler können sich zeigen. Der eine oder andere Landausflug wird uns nähere Einblicke in die Gegend geben, und es wird immer wieder Pausen geben, wo ich euch über den Fluss, die Au, ihre Bewohner und allerhand interessante Naturschutzprojekte erzählen werde, und wo ihr auch die selbst mitgebrachte Jause essen könnt.